Monthly Archives: May 2013

swi: Schlangenleder.

Du hast mir nichts als Pech gebracht.

Als ich dich kennenlernte, war ich nicht unbedingt das, was man landläufig erfolgreich nennt. Aber ich hatte einen Job, von dem ich gut leben konnte und der mir den ein oder anderen kleinen Luxus erlaubte. Trekking-Urlaub in Thailand, mindestens zwei gute Rockkonzerte im Monat und mein jährliches Paar Schlangenlederstiefel.

Ich hatte gerade mein achtes Paar vom Schuster geholt als wir uns kennenlernten. Sie waren noch ganz neu, blau mit weißen Einsätzen diesmal, das Leder knirschte bei jedem Schritt und ich hatte sie frisch besohlen lassen. Mit Metallplättchen. Wenn die Absätze mit einem harten Klicken auf den Asphalt trafen, fühlte ich mich mitten in der Stadt wie ein Cowboy. Wie ein harter Mann, der abends am Lagerfeuer seine Bierflasche mit den Zähnen aufknackt und den Deckel hinter sich ins Gras spuckt.

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JDC: Rewind.

Nobody told me there’d be days like these… It probably is one of those fundamental things, one of those decisions where you can go only either the one way or the other. As for you, your mind was made up about it, even before we met: it was definitely the Beatles.

Rewind. Play.

I never really got the hang of the Fab Four. Sure, I learned to listen to them; I learned mostly, what you liked about them, and why the tiny hairs on your arms and cheeks and in your neck started to stand up whenever you heard a certain chord or line of melody. I could see, what they gave you… and where they failed me. I’d tap my foot to them, maybe hum a chorus with you, light up when you were delighted – but their sounds never filled me on the inside the way they nourished you.

Rewind. Play.

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